Als aus einem Grenzposten ein Zuhause wurde
Ein altes Zollhaus an der Grenze, eine jahrelange Vision und die Leidenschaft, einen ganz besonderen Ort zu schaffen. Erfahre mehr über die Reise des Zollquartiers von seiner geschichtsträchtigen Vergangenheit bis hin zu dem, was es heute ist: Dein exklusiver Rückzugsort im Herzen des Weinviertels.
Zwischen 1940 und 1950
Ein Blick in die Vergangenheit
Mitten in der Landschaft stand einst ein Zollhaus.
Zöllner verrichteten hier ihren Dienst, Reisende passierten die Grenze.Die Verbindung zwischen Österreich und dem damaligen Böhmen und Mähren wurde an diesem Ort kontrolliert.
Papiere wurden geprüft, gestempelt und über das Weiterreisen entschieden.Ein Ort, an dem Bewegung kurz innehielt –
und Wege sich trennten oder fortsetzten.1948-1989
Als Grenzen noch trennten
Mit dem Eisernen Vorhang veränderte sich alles.
Aus einer Grenze wurde über Nacht eine Trennung zwischen zwei Systemen.Über vier Jahrzehnte hinweg war dieser Ort Teil einer streng bewachten Grenze.
Das Zollhaus stand mittendrin – als stiller Zeuge dieser Zeit.Menschen konnten sich nicht mehr frei begegnen.
Familien wurden getrennt, Wege unterbrochen.Eine Grenze, die nicht nur Länder teilte –
sondern auch Leben.1989
Der schönste Moment
Mit der Wende fiel der Eiserne Vorhang.
Die Grenze verlor ihre Bedeutung.Menschen konnten sich wieder frei begegnen.
Verbindungen entstanden neu, Wege wurden wieder offen.Auch für das Zollhaus begann eine neue Zeit.
Seine ursprüngliche Aufgabe war nicht mehr gefragt.Ein Ort, der einst trennte –
wurde Teil von etwas Neuem.2000er
Vergessen
Die letzten Mieter zogen aus.
Die Jahre vergingen.
Das Zollhaus stand leer.Die Spuren der Zeit wurden sichtbar –
verwitterte Flächen, verschlossene Fenster, stille Räume.Der Ort verlor an Bedeutung, blieb jedoch bestehen.
Unverändert in seiner Struktur, getragen von seiner Geschichte.Ein Gebäude, das wartete –
auf eine neue Nutzung, auf eine neue Zeit.2013-2023
Der Neuanfang
Im Jahr 2013 ging das Zollhaus in den Besitz der Gemeinde Schrattenberg über.
Ein neuer Abschnitt begann.
Mit dem Blick auf das, was war –
und der Frage, was daraus werden kann.Ideen entstanden.
Gedanken nahmen Form an.
Möglichkeiten wurden gesehen.Doch nichts davon wurde Wirklichkeit.
Das Haus blieb.
Still.
Unverändert.Und wartete –
auf den richtigen Moment.2023
Die Vision „Zollquartier“ entsteht
Im Jahr 2023 übernahm Rudolf Zesch das Zollhaus.
Baumeister, Schrattenberger und eng mit der Region verbunden.Mit einer klaren Idee begann ein neuer Abschnitt:
Aus dem ehemaligen Grenzposten sollte ein Ort entstehen,
an dem Menschen ankommen können.Mit der Idee, das Gebäude behutsam zu sanieren und über die kommenden Jahrzehnte weiterzuentwickeln,
gewann das Projekt die Ausschreibung.
Aus dem Zollhaus wurde das ZOLLQUARTIER.2023 – 2026
Was entstehen darf
Mit dem Beginn der Umsetzung wurde das Zollquartier Schritt für Schritt neu gedacht.
Es wurde geplant, gearbeitet und mit viel Sorgfalt gestaltet.
Tag für Tag. Raum für Raum.Die bestehende Struktur blieb erhalten –
und wurde behutsam weiterentwickelt.So entstehen sechs Appartements,
modern und klar –
und dennoch getragen von der Geschichte des Hauses.Mit Blick in die Weinberge.
Und mit Raum für das, was heute zählt:
Ankommen. Durchatmen. Sein.
Die Verwandlung: Aus Alt wird Neu
Dieses Haus hat eine lange Geschichte. Viele Menschen sind hier ein- und ausgegangen, vieles wurde erlebt und erinnert sich bis heute in seinen Mauern. Uns war von Anfang an wichtig, diesen besonderen Charakter zu bewahren und das alte Zollhaus mit viel Respekt und Gefühl in eine neue Zeit zu führen.
In einem mehrjährigen Umbau haben wir das Gebäude Schritt für Schritt revitalisiert. Alte Materialien wurden sorgfältig geprüft, erhalten und behutsam restauriert. Manche Spuren der Vergangenheit haben wir bewusst sichtbar gelassen – als stille Erinnerung an das, was dieses Haus einmal war.
So entstand ein Ort, der Geschichte und Gegenwart miteinander verbindet. Ein Haus, das seine Wurzeln nicht vergisst und gleichzeitig Raum für Neues schafft.
Heute ist das Zollquartier ein Platz zum Ankommen, Durchatmen und Wohlfühlen – ein Ort, an dem Vergangenheit spürbar bleibt und neue Erinnerungen entstehen dürfen.



Heute – Grenzenlos
Heute ist das Zollquartier ein Ort der Ruhe und des Ankommens. Dort, wo früher Grenzen Menschen voneinander trennten, ist ein Platz entstanden, an dem man einfach sein darf.
Hier wird es stiller. Der Blick öffnet sich in die Weite der Landschaft, Gedanken dürfen zur Ruhe kommen und der Alltag ein Stück weit zurückbleiben.
Aus Schranken wurden offene Türen.
Aus Kontrolle wurde Willkommen.
Aus Geschichte wurde Gegenwart.
Die Grenzen von damals sind heute nur noch Erinnerung. Was geblieben ist, ist ein Ort, der verbindet.
Und wenn du hier ankommst, den Blick über die Weinberge schweifen lässt und einfach einen Moment innehältst – dann spürst du:
Manche Häuser tragen Geschichten in sich. Und manchmal dürfen daraus ganz neue entstehen.

Wir geben dir gerne persönliche Insider-Tipps für deine Region-Tour!

